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Programm
Download der Studiengangs-Information (inkl. Hinweisen zu Kontakt und Bewerbung)
Download der Studien - und Prüfungsordnung
Der Studiengang
Europa ist schon längst ein „Europa des Wissens“ geworden. Ohne Kenntnisse über die politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Grundlagen der Europäischen Union ist weder eine „nationale“ noch eine „europäische Karriere“ Erfolg versprechend anzustreben. Internationale und europäische Institutionen, aber auch große Anwaltskanzleien und Unternehmen erwarten von ihrem Personal zunehmend Europakompetenz. Und das heißt für Berufseinsteiger nicht nur, dass sie sich im eigenen Fach „europäisch“ qualifizieren müssen, sondern auch, dass sie sich Kenntnisse über das eigene Fach hinaus aneignen müssen, um im europäischen Wettbewerb erfolgreich bestehen zu können.
Der Postgraduierten-Studiengang Europawissenschaften wird gemeinsam von der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin als kompakter Aufbaustudiengang angeboten, der innerhalb eines Jahres einen vertieften Einblick in Europafragen vermittelt und gezielt auf den praktischen Umgang mit denselben vorbereitet. Die Studierenden erwerben dabei interdisziplinäres Wissen aus den folgenden Bereichen:
- Die EU (EGen) als Rechtsgemeinschaft
- Die EU als Wirtschaftsgemeinschaft
- Die EU als politische Gemeinschaft
- Historische, kulturelle und soziale Grundlagen des europäischen Integrationsprozesses
Verantwortlich für den Studiengang zeichnet die von den Universitäten eingerichtete Gemeinsame Kommission. Diese besteht aus Mitgliedern der drei den Studiengang ausrichtenden Berliner Universitäten:
- Prof. Dr. Carina Sprungk, FU Berlin (Vorsitzende)
- Prof. Dr. Horst Tomann, FU Berlin (Stellvertretender Vorsitzender)
- Prof. Dr. med. Reinhard Busse, TU Berlin
- Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Tomuschat, HU Berlin (emer.)
- Diana Ognyanova, TU Berlin (wissenschaftliche Mitarbeiterin)
- Gloria Amoruso (Studierende)
- Gunda Jakoby (sonstige Mitarbeiterin)
Internationale und interdisziplinäre Ausrichtung
Pro Studienjahr werden in Berlin 25 Fellows unter hoch qualifizierten Bewerbern aus ganz Europa ausgewählt. Sie werden von führenden Rechts-, Wirtschafts- und Sozial-wissenschaftlern der drei Berliner Universitäten sowie von hochrangigen Wissenschaftlern und Praktikern aus dem In- und Ausland unterrichtet. Die Unterrichtssprachen sind Deutsch und Englisch. Für den erfolgreichen Abschluss des Studiums werden insgesamt 60 im europäischen Rahmen anrechenbare Leistungspunkte vergeben. Mit seiner internationalen und interdisziplinären Ausrichtung leistet der Studiengang einen wertvollen Beitrag zur verstärkten Präsenz von hervorragend ausgebildeten Nachwuchskräften in internationalen Organisationen.
Das Studienjahr geht von 1. Oktober bis 30. September.
Zeugnis- und Titelverleihung finden traditionell im darauf folgenden Oktober statt.
- Grundlagensemester (Oktober bis Februar)
Im Wintersemester werden den Studierenden die Grundlagen der europäischen Integration in den Bereichen Recht, Wirtschaft und Politik vermittelt. Wahlpflichtveranstaltungen runden das Programm ab. Am Ende des Semesters findet eine mündliche Prüfung statt. - Einwöchige Exkursion zu den EU-Institutionen in Brüssel und Luxemburg
- Zweimonatiges Praktikum
- Vertiefungssemester (April bis Juli)
Das Vertiefungssemester besteht aus Kompaktseminaren, in denen die im Grundlagensemester erworbenen Kenntnisse vertieft und praktisch angewendet werden. Zusätzlich finden Seminare zu Soft Skills, EU-Concours-Vorbereitung und Bewerbungstrainings statt. - Abschlussprüfung
Die Abschlussprüfung besteht aus der Masterarbeit und ihrer mündlichen Verteidigung. Für die Masterarbeit sind zwei Monate Bearbeitungszeit vorgesehen.
Berlin als deutsche Hauptstadt und politisches wie kulturelles Zentrum an der Nahtstelle von Ost-, Mittel- und Westeuropa bietet besonders gute Voraussetzungen für die Durchführung des Postgraduierten-Studiengangs. Als besondere Standortvorteile sind zu nennen:
- Die Kooperation der drei Berliner Universitäten; umfangreiche Bibliotheken und Dokumentationszentren
- Präsenz von:
Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung
Vertretung der Europäischen Kommission
Spitzenverbänden aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur
nationalen und internationalen Nichtregierungsorganisationen
- Weiterbildungs- und Kontaktmöglichkeiten durch wissenschaftliche und kulturelle Netzwerke
- Durch ein Praktikum bei Bundes- und Länderministerien, EU-Institutionen, deutschen Botschaften oder großen Wirtschaftsunternehmen erhalten die Fellows die Möglichkeit, den täglichen Umgang mit Europafragen zu erfahren und sich künftige attraktive Berufsfelder zu erschließen.
- Seminare mit Praktikern aus der Europäischen Kommission und anderen europäischen und internationalen Einrichtungen und Institutionen
- Vorträge von Wissenschaftlern und Praktikern zu aktuellen Fragen der europäischen Integration
- Exkursion zu den EU-Institutionen in Brüssel und Luxemburg

